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EU plant Binnenmarkt-Informationstool und bittet um Ihre Hilfe

News vom 23.08.2016

Wer in einem anderen EU-Land Urlaub machen, leben, arbeiten oder Geschäfte betreiben möchte, muss die Möglichkeit haben, sich eigenständig über die geltenden nationalen Regeln, Gesetze und Verfahren zu informieren. Als erste und wichtigste Anlaufstelle dient dabei meist das Internet. Allerdings treten bei der Online-Suche häufig Probleme auf. Die Informationen können zum Beispiel nur in einer Sprache verfügbar oder nicht für Besucher aus anderen Ländern zugänglich sein. Oder sie können veraltet, fehlerhaft, unvollständig und schwer verständlich sein.

Die Europäische Kommission ist überzeugt, dass ein mangelhafter Informationszugang sich negativ auf die Funktionsweise des europäischen Binnenmarkts auswirkt. Sie möchte daher ein „zentrales digitales Zugangstor" (auf Englisch „Single Digital Gateway") einrichten. Genauer gesagt soll ein Tool erarbeitet werden, das die vorhandenen Portale, Kontaktstellen und Netzwerke besser miteinander verknüpft und alle wichtigen Informationen gebündelt darstellt. Außerdem sollen zentrale nationale Verfahren vollständig online erledigt werden können.

Um dieses Binnenmarkt-Informationstool möglichst bedarfsorientiert zu gestalten, ist die Kommission auf die Mithilfe von Bürgern, Unternehmen und Behörden angewiesen. Diese werden gebeten, sich bis zum 21. November im Rahmen einer öffentlichen Befragung zu äußern und ihre Meinungen und Vorschläge einzubringen.

Auch Sie haben etwas zu dem Thema zu sagen? Dann geht es hier zum Fragebogen: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/SingleDigitalGateway2016





Förderung internationaler Kooperationen in der Bioökonomie

News vom 18.08.2016

Das BMBF hat einen Aufruf mit dem Thema „Bioökonomie International" veröffentlicht. Mit diesem Aufruf soll die Umsetzung der „Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030" im internationalen Kontext gestärkt werden.

Übergeordnete Ziele der Forschungsstrategie sind die Sicherung der Welternährung, die Produktion von gesunden und sicheren Lebensmitteln, die nachhaltige Gestaltung der Agrarproduktion und auch die industrielle und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Die Forschungsvorhaben sollen diese Ziele unterstützen und zusätzlich

- die Forschungszusammenarbeit mit den weltweit Besten stärken

- internationale Innovationspotenziale erschließen

- international Verantwortung übernehmen und globale Herausforderungen bewältigen.

Gewünscht sind insbesondere Kooperationen mit Argentinien, Brasilien, Chile, China, Indien, Kanada, Malaysia, Russland und Vietnam. Der Aufruf ist in drei Module untergliedert, die sich an die unterschiedlichen Partnerländer richten und thematisch spezifisch ausgerichtet sind. Mehr Informationen zu den drei Modulen und den Inhalten des Aufrufes finden Sie in der Bekanntmachung.

Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst muss bis zum 14. Oktober 2016 eine Projektskizze beim zuständigen Projektträger Jülich eingereicht werden. Bei erfolgreicher Bewertung der Skizze erfolgt dann die Aufforderung zur Einreichung eines Vollantrags. Antragsberechtigt sind sowohl Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (insbesondere KMU), als auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen.





BMBF fördert Antragsvorbereitung von EU-Förderanträgen

News vom 10.08.2016

Die Förderung im Rahmen der Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung hat das Ziel die Zusammenarbeit deutscher Einrichtungen aus Bildung und Forschung mit Institutionen aus Mittelost- und Südosteuropa zu intensivieren. Gefördert wird die Antragsvorbereitung für FuE-Projekte in den Förderprogrammen HORIZON 2020, INTERREG und in den Instrumenten der Heranführungshilfe (IPA). Die Schwerpunktthemen liegen in der HightechStrategie der Bundesregierung, sowie in den thematischen Prioritäten des Forschungsrahmenprogramms der EU, HORIZON 2020.

Antragsberechtigt sind deutsche Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wobei insbesondere KMU zu einer Antragstellung ermutigt werden. Für die Antragstellung ist ein Konsortium zu bilden, das neben dem deutschen Antragsteller einen Partner aus Mittelost- bzw. Südosteuropa (dazu zählen: Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn, Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo) und einen weiteren europäischen Partner einbindet. Die Förderung erfolgt im Rahmen eines Zuschusses nach den allgemeinen Bestimmungen des BMBF. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt, wobei die Projektskizzen für die erste Antragstufe laufend bis zum 29. Dezember 2017 eingereicht werden können. Bei einer erfolgreichen Evaluierung erfolgt dann die Einladung zur Einreichung eines Vollantrags.

Weitere Informationen zu der Ausschreibung sind unter dem folgenden Link zu finden: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1226.html





Veranstaltungshinweis: SLUSH – Europas größtes Start-up-Event

News vom 04.08.2016

Auch in diesem Jahr bietet die AHK Finnland wieder kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus Deutschland die Möglichkeit, zu der Start-up-Konferenz SLUSH zu reisen. Europas größte Start-up-Konferenz findet vom 29. November bis zum 2. Dezember in der finnischen Hauptstadt Helsinki statt. Die Teilnehmer haben im Rahmen der Konferenz die Möglichkeit eine Vielzahl von innovativen Start-ups aus Europa und der Welt zu treffen und sich z.B. zu den Herausforderungen der Digitalisierung auszutauschen.

Bereits im vergangenen Jahr war das Event ein voller Erfolg. Das SLUSH wurde von 15.000 Teilnehmern besucht, darunter 1700 Start-up-Unternehmen und 800 Investoren.

Die AHK Finnland bietet den deutschen Teilnehmern eine individuelle Betreuung und maßgeschneiderte Vorbereitung der Konferenz an. Alle weiteren Informationen finden Sie auch auf den Webseiten der Konferenz: http://www.slush.org/ . Die Anmeldung läuft über die Internetseite der Deutsch-Finnischen AHK, auf der auch das Programm und die Ansprechpartner in der AHK zu finden sind. Hier gelangen Sie zu der Seite der AHK.

Gerne stehen auch wir Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.





EU-Förderung: Internationale akademische Fachkräfte für Unternehmen

News vom 26.07.2016

Mit einer neuen Förderlinie in Horizont 2020 (Marie-SkÅ‚odowska-Curie-Maßnahmen), dem „Society and Enterprise Panel", unterstützt die Europäische Kommission die Einstellung internationaler Forscherinnen und Forscher in Unternehmen. Übernommen werden 100% der Personalkosten für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren sowie Zuschüsse für Training, Ausbildung und Management. Die Fördermaßnahme ist in diesem Jahr erstmalig ausgeschrieben und richtet sich vorrangig auch an kleine und mittlere Unternehmen, die in Forschung und Innovation aktiv sind. Einreichungsschluss für Anträge im „Society and Enterprise Panel" ist der 14. September 2016.

Ausschreibung:

http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/22215-msca-if-2016.html

Als Ansprechpartner stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung und unterstützen Sie in der Zusammenarbeit mit der nationalen Kontakstelle gerne bei der Antragstellung.





Neues ERA-NET: ERA-NET MarTERA

News vom 20.07.2016

Das neue ERA-NET MarTERA ist aus dem Zusammenschluss der Joint Programming Initiative (JPI) Oceans und dem ehemaligen ERA-NET Martec entstanden. Die endgültige Unterzeichnung des Finanzhilfevertrags mit der Europäischen Kommission erfolgt bis Ende September. Danach ist ein erster Call mit einem Budget von 30 Mio. € für Oktober/November 2016 geplant.

Das neue ERA-NET wird sich dem Themenfeld „Blue Growth" widmen. Insbesondere sollen Innovationen und marine und maritime Technologieentwicklungen gefördert werden. Der erste Call wird daher die folgenden Schwerpunkte haben:

  • Umweltfreundliche maritime Technologien
  • Entwicklung neuer Materialien und Strukturen
  • Sensorik, Automatisierung, Monitoring und Beobachtung
  • Fortschrittliche Fertigungstechniken und Produktion
  • Sicherheit

Genauere Informationen werden mit der Veröffentlichung des Call-Textes bekanntgegeben.

Neben Deutschland beteiligen sich die folgenden Länder an dem ERA-NET: Argentinien, Weißrussland, Belgien (Flandern), Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien und die Türkei.

Weitere Informationen finden Sie auch unter folgendem Link: http://jpi-oceans.eu/news-events/news/new-era-net-cofund-marine-technologies-0





Erfolgsgeschichte: Neander Shark GmbH

News vom 13.07.2016

Die Neander Shark GmbH ist ein innovatives Unternehmen aus Kiel. In Zusammenarbeit mit herausragenden Ingenieuren und Motorenentwicklern hat es seit 2009 an der Entwicklung und Umsetzung des ersten Turbodiesel-Außenbordmotors der Welt unter 100 PS gearbeitet. Lesen Sie hier, wie es dem Unternehmen nun gelang, mit Unterstützung des Enterprise Europe Network EU-Fördermittel über das "KMU-Instrument" zu akquirieren, und wozu diese Förderung dienen wird.

Wir gratulieren der Neander Shark GmbH zu ihrem tollen Produkt und freuen uns gemeinsam über den erfolgreichen Projektantrag!





Veranstaltungshinweis: Vorstellung des ERASMUS+ Projektes „QualiProSH Electro“

News vom 07.07.2016

Die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen unter anderem durch gesteigerte Bildungs- und Ausbildungsanstrengungen sind eines der Kernziele der Europäischen Union in ihrer Lissabon-Strategie. Die Firma nordprojekte – Kaufmann & Partner hat in einem ERASMUS+ Projekt mit Partnern aus Finnland, Österreich, Slowenien, Bulgarien und Deutschland zu diesem Thema ein modulares Ausbildungskonzept erarbeitet. Dieses und seine Anschlussverwendung stehen im Zentrum eines „Expertentreffens" am 15.07.2016 im nordkolleg in Rendsburg.

Wenn Sie sich für die Antragstellung und Durchführung eines Bildungsprojekts interessieren, bietet die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, um mit erfahrenen Projektpartnern ins Gespräch zu kommen. Die Einladung finden Sie hier. Bitte melden Sie sich bei Herrn Kaufmann an, wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten.





Webinar: Förderprogramme für deutsch-katalanische Innovationsprojekte

News vom 01.07.2016

Am 8. Juli 2016 von 10:00 bis 11:00 Uhr bietet die Wirtschaftsförderung von Katalonien ein kurzes Webinar für alle deutschen Organisationen, die an bilateralen Innovationsprojekten mit katalanischen Partnern interessiert sind. Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich bis Mittwoch, den 6. Juli 2016, hier registrieren. Weitere Termine werden ab August folgen.

Am 8. Juli werden vorgestellt:

1. Zum einem die bilaterale Förderlinie ZIM-NUCLIS. Hier werden FuE-Projekte gefördert, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen, mit Konzentration auf experimentelle Entwicklung in Kooperation mit Katalonien. In diesem Fall sind in Deutschland nur KMUs und Forschungseinrichtung förderfähig, in Katalonien jedoch sind auch große Unternehmen förderfähig (für deutsche Unternehmen mit Tochtergesellschaften in Katalonien ist es möglich, an diesem Programm über ihre Tochtergesellschaft teilzunehmen).

2. Zum anderem Tecniospring-plus. Das ist ein Programm, das Mobilität von erfahrenen Forschern ermöglicht, egal ob sie in Unternehmen oder Forschungseinrichtungen arbeiten. Forscher aus Ihrem Unternehmen könnten 2 Jahre in einem katalanischen Unternehmen oder Forschungsinstitut tätig sein und die Personalkosten plus ein Pauschalbetrag für Reisekosten würden komplett über das Tecniospring-Programm übernommen werden. Das Programm bietet auch die Möglichkeit, einen erfahrenen Forscher aus einem katalanischen Unternehmen oder Forschungsinstitut in Ihrem Unternehmen im Rahmen eines Forschungsprojekt einzusetzen, auch diese Personalkosten plus ein Pauschalbetrag würde das Programm abdecken.





Das Enterprise Europe Network – auch in Russlands Regionen aktiv

Das Enterprise Europe Network – auch in Russlands Regionen aktivNews vom 21.06.2016

Russland ist bereits seit Gründung des Netzwerks Mitglied im Enterprise Europe Network (EEN). Heute ist es dort durch ein Konsortium aus drei Institutionen vertreten: dem Verband der Innovations- und Technologiezentren Russlands (ruitc.ru), dem Fond zur Förderung der Entwicklung von kleinen Unternehmen im Wissenschafts- und technischen Bereich (fasie.ru) sowie der Russischen Agentur zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (siora.ru).

Zukünftig soll das Enterprise Europe Network auch in den russischen Regionen gestärkt werden und erste Anlaufstelle für Unternehmen sein, die Geschäfts- und Technologiekontakte mit Europa aufbauen möchten.

In diesem Zusammenhang fand Ende Mai in Moskau ein Workshop für die regionalen Zentren im Rahmen der Russischen Unternehmertage statt. Als Mentorin für das EEN Russland nahm Annette Moritz vom EEN Hamburg-Schleswig-Holstein an diesem Workshop teil und konnte den TeilnehmerInnen zahlreiche Tipps für die erfolgreiche Kooperationsvermittlung mit europäischen Unternehmen geben.

Weitere Informationen: Annette Moritz c/o WTSH GmbH, moritz@wtsh.de





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